Steilküste am Pazifik
Lima
Was gibt es in Lima zu sehen?
Hier bieten sich zunächst einmal die alten Kulturdenkmäler aus
oder im Stile der spanischen Besatzungszeit (conquista) an. Die alte
Kathedrale, das Denkmal des Befreiers General San Martin, die Plaza de
Armas, viele alte Gebäude, das archäologische Museum. Besonders
letzteres besticht durch seine umfangreiche Sammlung von Artefakten aus
den verschiedenen frühen Besiedelungsepochen (Inka, Chimu, Nazca, u.a.)
Ein Gang durch die Fußgängerzone der City zeigt den typischen Charakter
einer Großstadt wie überall auf der Welt. Vor dem Regierungsgebäude
steht ein gepanzerter Polizeiwagen - ähnlich einem kleinen
Schützenpanzerwagen. Die eingleisige Bahnstrecke, die einzige von Lima
aus, folgt dem Tal des Rio Rimac in die Anden hinauf und geht bis
Huancayo.
Sehenswuerdigkeiten in Lima (Zentrum)
- Plaza Mayor - Palacio de Gobierno - Congreso Municipalidad (Rathaus von Lima) - Palacio Arzobispal
(erzbischöflicher Palast)
- Miraflores - erste Adresse für den
Touristen, modernes Stadtvierte, am Pazifik angrenzend,
- Casa Aliaga
- Fortaleza Real Felipe
(Militärisches Fort mit kl. Panzermuseum)
Kirchen und Kathedralen
La
Catedral, Cathedral
San Francisco,
Basilica de San Pedro,
Iglesia de San Augustin,
Iglesia de la Merced,
Iglesia de San Marcelo,
Convento San Francisco
Museen in Lima
Museo nacional de arqueologia,
antropologia e historia del Peru, Museo de la nacion ( Museum der
Nation), Museo de oro
del Peru (Goldmuseum), Museo de la Inquisicion
(Geschichte, Folterwerkzeuge...), Museo de Arte (Kunst), Museo de Arte Italiano
(ital.Kunst)
Museo arquelogico Rafael
Larco Herrera, Museo
Historico de Militar (im Fortaleza Real Felipe, Callao)
El Submarina, ein im Wasser
schwimmendes Museeums-U-Boot
Museo de Arte religioso de la
Catedral (Museum der religiösen Kunst der Kathedrale von Lima), Museo de Profundis
Sonstiges
Shopping, einkaufen, Sehenswuerdigkeiten und
Restaurants in Lima
Jockey
Plaza Mall (Einkaufszentrum)
Larco
Mar: Shoppingcenter am Strand von Miraflores in der Nähe von Rosa
Nautica
Rosa
Nautica: Restaurant am Strand (auf einer schmalen Landzunge
gelegen)
Tarata
Boulevard: (Miraflores Lima)
Olivar
de San Isidro
Die Region Ica
Traurige Berühmtheit erlangte die Region Chincha, Pisco, Paracas, Ica
durch das kürzlich passierte starke Erdbeben.
Dadurch wurden am 15./16.August 2007 mehr als 510 Personen getötet und
1.600 verletzt.
Die Städte Ica, San Vicente de Cañete und
Chincha Alta waren am stärksten betroffen, aber auch im weit entfernten
Iquitos, Pucallpa, Contamana, Trujillo, Cajamarca und der Hauptstadt
Lima wurden Schäden verzeichnet. In Ica wurden 17 Personen in einer
Kirche getötet und über 70 erlitten Verletzungen, als diese während
einer katholischen Messe anlässlich des Feiertages Mariä Himmelfahrt
einstürzte.
In Pisco, etwa 260 km südöstlich von Lima gelegen, beklagte man
allein mehr als zweihundert Tote. Die Stadt wurde zu 80 Prozent
zerstört und mehr als 85.000 Häuser waren betroffen.
Ein Nachbeben von der Stärke 5,8 ereignete sich um 19:02 Uhr
Ortszeit und hatte sein Epizentrum ca. 100 km nordöstlich von Chincha
Alta. Ein weiteres Nachbeben ereignete sich um 19:19 Uhr Ortszeit
mit seinem Epizentrum ca. 50 km süd-südwestlich von Ica. Von den über
70 registierten Nachbeben waren noch mindestens ein Dutzend stärker als
5,0 auf der Richterskala.
Mit Hilfe einer Luftbrücke wurden aus Pisco diejenigen Verletzten nach
Lima ausgeflogen, die vor Ort nicht behandelt werden konnten.
Ica liegt in einer Flussoase und ist
durch seine landwirtschaftliche Produktion berühmt, die die Städte der
Umgebung, Lima und sogar überseeische Ziele beliefert. Am Rand der
Stadt erhebt sich eine 100m hohe Düne, die auch (mühselig) bestiegen
werden kann. Diese Dünen sind für die Küstenwüste typisch und finden
sich weiter südlich noch häufiger und ausgedehnter.

Eine deutsche Forscherin, Maria Reiche,
macht sich im vergangenen Jahrhundert einen großen Namen, als sie
Jahrzehnte hindurch die riesigen Scharrbilder von Nazca erforschte.
Nachdem sie anfänglichen einem anderen Broterwerb nachgegangen war,
erregte sie mit ihren Entdeckungen die wissenschaftliche Welt und
widmete diesen schließlich ihr ganzes Leben. Interessante Deutungen zu
den Scharrbildern gab es später auch durch den Schweizer Erich von Däniken,
der diese als Beweise oder zumindest als Hinweise über frühere Besucher
aus dem Weltall, sogenannter Astronautengötter, ansah
(was sicher im Bereich des Möglichen läge!). Däniken begründete mit
seinen unkonventionellen Forschungen und für die herkömmliche
Wissenschaft ungewöhnlichen Assoziationen die
Populärwissenschaft "Präastronautik". Er durchbrach damit Grenzen der
bis dato herrschenden Erklärungsmuster und erntete natürlich einen
Sturm der Entrüstung. Dennoch ließ es sich nicht verhindern, dass seine
Bücher heute von aufgeschlossenen Lesern weltweit gelesen werden

Nazca-Linien
Nachrichten
aus Peru
Peru-Spiegel-Mail
September – de
Sehr geehrter Herr Ulrich Sackstedt,
nachstehend bieten wir Ihnen
kulturelle und touristische Informationen zu Peru an, über die
Beziehungen Perus zur deutschsprachigen Welt und zu unseren
Aktivitäten. Wir hoffen, dass sie Ihr Interesse finden.
Laura Scarsi und
Erwin Dopf
Gedenkfeier zum 150.
Jahrestag
... der
Ankunft der österreichischen und deutschen Gründer von Pozuzo in Callao
am 21. Juli 1957 mit Enthüllung eines Denkmals im Ostolaza-Park in La
Punta (Callao).
Pozuzo
im Verlauf der Geschichte
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen beschreibt
Wilfredo Laura die Entwicklung Pozuzos von alters her bis zu den
jüngsten Ereignissen.
Die meistgesuchten
Konzepte in den vergangen Wochen: • deutsche Firmen in Perú, •
peruanische Produkte, • Malteser Peru, • peruanische Botschaft, •
deutsch-peruanische Schule, • peruanisches Konsulat, • Explorama, •
HansaCafé, • Kindergarten in Lima, • Friseursalon, • Taxi, • Alois
Kennerknecht / Ecosilo, • Oktoberfest Peru, ...
Die Entstehung von Oxapampa
Am 30. August 1941, fünfzig Jahre nach der Gründung
von Oxapampa, schreibt Enrique Böttcher eigenhändig, wie es zur
Gründung Oxapampas kam.
Nascalinien:
enträtseltes Geheimnis
In einem internationalen Kongress in
Bonn wurden die Ergebnisse eines internationalen interdisziplinären
Projektes über die Nascalinien vorgelegt. Das Symposium war vom
Deutschen Archäologischen Institut organisiert. DW-World hat
Dr. Markus Reindel, den Koordinator des Projektes interviewt.
Nationalpark Ichigkat Muja
Ichigkat Muja – «Baum im Gebirge» in der
Sprache Awajun – ist der im Gebirgszug «Cordillera del Cóndor» an
der Grenze zu Ecuador neu geschaffene peruanische
Nationalpark. Mit 915 Tier- und Pflanzenarten beherbergt er eines der
reichsten Ökosysteme der Erde.
Das Erdbeben
am 15. August hat in der Umgebung der Städte Cañete,
Chincha, Ica und vor allem Pisco südlich von Lima große
Schäden angerichtet. Weitergehende
Information (in spanisch). Viele staatliche und private
Institutionen sorgen sich um Hilfe für die Opfer des Erdbeben, z.B.:
• Die
Deutsch-peruanische Industrie- und Handelskammer bittet die
deutschen Firmen um Mithilfe beim Wiederaufbau der zerstörten
Infrastruktur in dem vom Erdbeben zerstörten Gebiet. Aktion
«Erdbebenhilfe Peru», Kontonummer: 6051700,
Bankleitzahl 50040000, Commerzbank Frankfurt,
International Private Banking, Kaiserstraße 30, D-60311 Frankfurt.
• Am Sonntag, den 16.
September wird in allen Kirchen der Erzdiözese Freiburg eine «Kollekte
für Peru» für die vom Erdbeben Geschädigten durchgeführt.
• In der
Stadt Pisco stürzte ein Hotel ein und in Paracas wurde ein anderes
Hotel schwer beschädigt.
• Die
Straße «Panamericana Sur», die Lima mit dem Süden Perus verbindet,
wurde an einigen Stellen beschädigt. Der Verkehr ist allerdings nicht
unterbrochen.
•
Archäologische Reste zwischen Lima und Ica, wie
z.B. Pachacamac, erlitten leichte Schäden.
• Das
berühmte Felsengebilde «La Catedral» im Naturreservat Paracas wurde
vollständig zerstört.
Hier findet man, was eine schöne Frau
noch viel schöner erscheinen lässt!
Am Freitag den 31. August wurde in
Curahuasi im peruanischen Departement Apurímac in Anwesenheit der
Gattin des peruanischen Präsidenten, Pilar Nores de García, und des
Gesundheitsministers, Dr. Carlos Vallejos, das Krankenhaus Diospi
Suyana eingeweiht. Erbaut wurde es auf Initiative des deutschen Arztes
Klaus-Dieter John und seiner Ehefrau Martina.
Besuche und beteilige Dich im
virtuellen
deutsch-peruanischen Adressbuch
«Peru-Spiegel-Mail»
ist ein Informationsdienst von «Peru-Spiegel / Espejo del Perú». Wir hoffen, dass er
für Sie nützlich ist und Sie nicht belästigt. Wenn Sie ihn nicht
mehr erhalten wollen, verständigen Sie uns bitte durch ein E-mail.
Aus "Redglobe"
Gustavo Espinoza M.: Die Stunde der Massen
Samstag, 28. Juli 2007
Die von der García-Administration geltend gemachten
Einschüchterungsmassnahmen - Massenfestnahmen, missbräuchliche
Entlassung von Lehrkräften und der Einsatz der Armee an verschiedenen
Orten des Landes - sind die natürliche Folge eines eindeutig rechten
Konzepts, eines irrationellen gegen das Volk gerichteten Hasses und der
Furcht der herrschenden Klasse gegenüber der Präsenz der Massen.
Diese Handlungsweise verfolgt kalt kalkulierend zwei
unmissverständliche Ziele:Die Zerschlagung des Widerstands der
Bevölkerung, einhergehend mit der Anpassung an das Bildungsmodell der
Weltbank und die Botschaft, dass die Regierung entschlossen ist, jeden
Preis zu zahlen, um den Willen ihrer GegnerInnen zu unterwerfen. Denn
diese sind gleichzeitig GegnerInnen des mit den USA geschlossenen und
ratifizierten Freihandelsabkommens (TLC/ ALCA) und stehen der von den
Autoritäten in Lima angestossenen Annäherung an Washington im Wege.
Dies und ein entschlossener Antikommunismus der korrupten Klasse, die
alle politischen Freiheiten dem Diktat des Imperiums unterwirft,
charakterisiert die Vorgehensweise des Kabinetts von Del Castillo.
Widerstände gegen diese Politik regen sich jedoch auch in den eigenen
Reihen des Präsidenten, bei Jugenddirigenten der APRA und an der
apristischen Basis. Gerade deshalb kämpft die Regierung, die weiss,
dass ihre Machenschaften der Korruption auf Dauer unhaltbar sind,
verzweifelt darum Wahlkonkurrenten wie die PAP auszuschalten oder zu
spalten.
Der Antikommunismus der peruanischen Regierung macht auch nicht davor
halt, die ALBA (die Wirtschaftsassoziation der Andenstaaten) in
Bezugnahme auf den venezuelanischen Bolivarismus zu diskreditieren. Die
verschiedenen Kerne der Círculos Bolivarianos auf peruanischem
Territorium aber haben nichts mit einer vermeintlichen Untergrabung der
nationalen "demokratischen Ordnung" gemein. García´s Kampagne wird von
der Wirtschaftsrechten und den faschistischen Kernen unterstützt, die
hinter den von dem Marine Luis Giampietri hinter den Kulissen
geschaffenen Anreizen in Bewegung sind. Giampietri der bedeutende Fäden
der Macht in Händen hält, koorperierte eng mit Agustín Mantilla, der
seinerseits mit den korruptesten und der Mafia von Fujimori verbundenen
Kernen der APRA zusammenarbeitete). Es gibt nur einen Weg dieser
Richtung hier und in ganz Lateinamerika entgegenzutreten: den Kampf der
Massen; es ist ihre Stunde.