Der KOPP Verlag
informiert:
11.12.2010
Auf
der einen Seite
führen die Vetreter aus aller Herren Länder im angenehm warmen Klima
des
mexikanischen Ferienortes Cancún endlose Verhandlungen, um zu einer
Einigung
über drakonische Maßnahmen zur Begrenzung der fossilen
Brennstoff-emissionen zu
kommen. Gleichzeitig bereitet sich die neu gewählte Mehrheitsfraktion
der
Republikaner im US-Repräsentantenhaus darauf vor, dem Treiben der
Global-Warming-Lobby der Obama-Demokraten ein Ende zu bereiten. Nach
den
Skandalen über wissenschaftlichen Betrug und Manipulation von Daten,
mit denen
ein dramatischer Temperaturanstieg dokumentiert werden sollte, den es
gar nicht
gab, und über Schwindeloperationen im Klimarat IPCC der Vereinten
Nationen, ist
der Plan, die Länder der Welt davon zu überzeugen, ihr CO2
zu
vergraben, offenbar gescheitert. Gottseidank.
Der
Bericht des
UN-Klimarats nennt reihenweise unbestätigte Behauptungen als Grund für
drastische Energiesparmaßnahmen.
Die
heutigen
konservativen Republikaner im US-Kongress sind ein ziemlich mieser,
ganz
offenkundig korrupter Haufen, wenn es um wichtige Fragen wie endlose
Budgeterhöhungen des Pentagon oder steuerfinanzierte Bailouts für
kriminelle
Wall-Street-Banken wie Goldman Sachs oder Citigroup
geht.
Doch in einer Frage, nämlich der angeblich vom Menschen verursachten
Erderwärmung, des »Global Warming«, weigern sie sich standhaft, bei der
von Al
Gore und Co. künstlich geschürten Angst vor einer Klimakatastrophe
mitzumischen.
Den
strategischen
Führungskreisen in Washington war 2003 klar, dass sie auf dem besten
Wege waren,
ihre gerade erst erworbene Dominanz als alleinige Supermacht wieder zu
verlieren. Der Mythos, Erdöl sei ein fossiler Brennstoff, der rapide
zur Neige
gehe, war nicht so recht überzeugend, denn ständig gab es Meldungen
über neu
entdeckte Giant-Ölfelder – von der Karibik bis Brasilien, vom
Kaspischen Meer
bis zum Golf von Guinea und Dafur. Es zeigt sich immer deutlicher: Die
Welt
schwamm im Öl.
Diese Eliten im
Umkreis der Rockefellers und ihrer europäischen Verbündeten hielten das
»Global
Warming« für das geeignete Mittel, um die Welt dazu zu bringen,
freiwillig den
Lebensstandard zu senken, um »den Planeten zu retten«. Denn wenn es
gelänge,
die Menschen glauben zu machen, weil sie Auto führen oder Kohle
verbrannten,
würde die Erde zerstört, würden Städte überschwemmt und Eisberge
geschmolzen,
dann könnte man sie auch davon überzeugen, die neue Religion der
Heiligen
Kirche des Klimawandels zu übernehmen.
Warming«,
sondern
jetzt sprach man vom »Klimawandel«. Welch ein linguistischer
Geniestreich!
Jetzt konnte man jede Wetteranomalie – Tornados, Hurrikane und
sibirisch kalte
Winter – Anzeichen für den »Klimawandel« nennen, der durch das
Verbrennen von
Kohle und Erdöl verursacht werde. Sie ignorierten ihren eigenen
ausgemachten
Schwindel von der Erderwärmung, vom Treibhauseffekt und ähnlichen
Schauermärchen.
Sie ließen allerdings auch ein weiteres wichtiges Faktum völlig außer
Acht,
nämlich, dass sich das Klima auf der Erde ständig verändert. Es gibt
keinen
Beweis für eine vom Menschen verursachte Katastrophe.
Nach Auskunft von
erfahrenen Meteorologen existiert heute kein einziges Klimamodell, das
den
größten Faktor bei der Veränderung der Erdtemperatur, nämlich die
Sonnenaktivität und gigantische Sonneneruptionen, erfasst. Wie
Astrophysiker
berichten, die entsprechende Messungen vornehmen, geht die Rate der
Sonneneruptionen seit 2007 dramatisch zurück, was zur Folge hat, dass
deutlich
weniger Sonnenstrahlung und Wärme auf der Erde ankommt. Man nimmt an,
dass dies
die Entstehung von Erwärmungs- und Abkühlungstrends im Pazifik – El
Niño und La
Niña – beeinflusst. Diese Trends wiederum wirken auf den globalen
Jetstream.
Die
Astrophysiker
gehen davon aus, dass wir in den nächsten Jahrzehnten bis zur Mitte des
Jahrhunderts eine zyklische Abkühlungshase erleben werden. Die
zyklische
Erwärmungsphase der vergangenen fünfzig Jahre ist beendet. Die Winter
auf der
nördlichen Halbkugel werden im Durchschnitt härter und kälter. Das
erleben wir
in Europa bereits seit 2008. Wissenschaftler sprechen vom Beginn einer
neuen
»Kleinen Eiszeit«. Sollen wir also hingehen und unsere effizienten
Kohlekraftwerke, die saubere Kohle verbrennen, stilllegen oder keine
benzinbetriebenen KFZ oder LKWs mehr fahren, sondern Elektroautos? Oder
noch
schlimmer: Sollen wir Mais verbrennen, um Biodiesel herzustellen? Wie
wäre es
denn damit, dass der Mensch mit seinen Autos, LKWs und Kohlekraftwerken
das
Klima überhaupt nicht zerstört hat? Vielleicht ist es an der Zeit,
einmal den
kompetenten Wissenschaftlern einschließlich der Astrophysiker
zuzuhören, die
uns die andere Seite der Debatte vortragen. Die meisten setzen ihre
Karriere
als Hochschullehrer aufs Spiel, wenn sie sich öffentlich äußern. Von
den
Anhängern der Kirche des Global Warming werden sie als »Klimaskeptiker«
übel
verketzert.
Vor
diesem Hintergrund
lässt die neue Mehrheitsfraktion der Republikaner im
US-Repräsentantenhaus
deutlich erkennen, dass sie entschlossen ist, alles zu unternehmen, um
Obamas
Global-Warming-Pläne zu blockieren.
Die gerade abgewählte,
ehemals mächtige »Sprecherin« des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi,
eine
Demokratin aus Kalifornien, hatte einen Sonderausschuss gebildet, der
auf
Global Warming aufmerksam machen und »vor dem drohenden Klimawandel
warnen«
sollte. Der Abgeordnete James Sensenbrenner, der ranghöchste
Republikaner im
Ausschuss, hat jetzt angekündigt, dass die Republikaner im Januar den
gesamten
Ausschuss auflösen wollen.
Eine der ersten
Amtshandlungen Nancy Pelosis als Sprecherin des Repräsentantenhauses
hatte 2007
in der Einberufung dieses Ausschusses, des House Select Committee
on Energy
Independence and Global Warming,
bestanden. Er
sollte wissenschaftliche Erkenntnisse über den Klimawandel erarbeiten
und
zeigen, dass eine Obergrenze für CO2-Emissionen nicht
notwendigerweise das Wirtschaftswachstum bedrohen würde. In Chicago
wurde der
»Cap and Trade«-Emissionshandel-Schwindel geschaffen, finanziert von
einer
Stiftung, in deren Vorstand der damalige Senator Obama saß. Die
Klimabörse
(Climate Exchange) in Chicago und deren Ableger, die Europäische
Klimabörse in
London, gehören denselben Kriminellen an der Wall Street, darunter Goldman
Sachs, die Ölpreise manipulieren und mit ihrem Verbriefungsbetrug
die
Wirtschaft in den USA und weltweit ruiniert haben. Sie wollen mit
gesetzlichen
Obergrenzen für CO2-Emissionen Milliarden verdienen und dann
das
Casino – die Klimabörse in Chicago – kontrollieren, wo CO2-Emissionsrechte
gekauft und verkauft werden. Gegen dieses ganze Spiel nimmt sich die
Tulpenblase aus dem 17. Jahrhundert geradezu amateurhaft aus.
Die
US-Republikaner,
die bei den Kongresswahlen am 2. November die Mehrheit im
Repräsentantenhaus
erobert haben, haben sich Bestrebungen für eine Gesetzgebung
widersetzt, wonach
die CO2-Emissionen durch eine Energiesteuer gelenkt werden
sollten.
Der Zeitraum vom 3. November bis zur nächsten Sitzung im Januar ist
eine »Lame
Duck«-Periode, in der die alten Abgeordneten ihre Funktionen weiter
ausüben. Als
Frau Pelosi vor wenigen Tagen eine Ausschusssitzung einberief, erklärte
Sensenbrenner, ein Republikaner aus Wisconsin, dies werde »die letzte
Sitzung
des Select Committee« sein. Der neue Sprecher des Repräsentantenhauses,
John
Boehner, setzte noch hinzu: »Wir werden im Kongress mit Verschwendung
und
Doppelarbeit aufräumen. Unserer Meinung nach reicht der
Wissenschaftsausschuss
vollkommen aus, sich um diese Frage zu kümmern. So könnten Millionen
Dollar
eingespart werden.«
Damit
sind Obamas
Cap-and-Trade-Schwindel und ein Global-Warming-Gesetz zumindest für die
nächsten zwei Jahre vom Tisch. Wenn sich die größte Volkswirtschaft der
Welt
weigert, wirtschaftlichen Selbstmord zu begehen, dann können wir sicher
sein,
dass sich auch China, Brasilien und andere Entwicklungsländer nicht so
leicht
auf Energiesteuern und ähnlich alberne Pläne einlassen wie den, CO2
einfach tief in der Erde zu vergraben.