Para
nuestros lectores en Sudamerika:
Que
pasa con la cultura occidental?
Grupos poderosos se han escondido en
las
sociedades occidentales y quieren cambiar estas para sus intereses...
¡Tenemos que
resistirnos al desarollo decadente!
Para esto:Un video de Chile
Willkommen
in Südamerika
...und
bekannte Parfümmarken auf großen
Werbetafeln unserer einen, klein gewordenen Welt. Wir sind mitten drin
im pulsierenden Leben der Latinos und spüren das feurige Blutgemisch
aus europäischen, indianischen und afrikanischen Elementen. Wir fühlen
uns fremd und
doch irgendwie zu Hause, denn der Latino bzw. die Latina sind sehr
offen und gefühlvoll, was aber hier in Deutschland recht selten ist.
Der
lange Atem der
Geschichte der letzten 500
Jahre hat Südamerika zu dem gemacht, was es heute ist: Ein Kontinent
voller krasser Gegensätze. Fröhliche
Menschen trotz erschreckender Armut in den Favelas und Invasiones, den
Slums eingewanderter Landbevölkerung der
Metropolen. Heiße
Musik, Lebensfreude und
Erotik trotz oder gerade wegen großer sozialer Ungerechtigkeiten.
Reiche
Großgrundbesitzer neben armen Kleinbauern, ganz wie im Feudalismus.
Hochzivilisierte Stadtkultur neben einfachstem Dorfleben auf dem Lande,
mondänes Strandleben an der
Copacabana und zivilisationsscheue
Urwaldbewohner im fernen Amazonastiefland.
Und wegen der großen Ungerechtigkeiten überall in den Städten Bettelei
und
Taschendiebe.
Lesen Sie
die ergreifenden Schicksale deutscher Auswanderer in Argentinien:

hier
mehr...
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Altomayo - Biokaffee aus Peru
Peter Kürsteiner
Autor
Personaltrainer, Seminarleiter,
Gedächtnisspezialist
Rio de Janeiro
Lima (Peru)
Caracas:
City
Fritz Held
Pfarrer i.R.
Jahrgang 1924
Ein ganz
besonderer Pfarrer,
Träger des Bundesverdienstkreuzes. Sein Name: Fritz Held. Er schrieb
seine
Lebensgeschichte.
Ein einmaliges Buch...humorvoll geschrieben, dazu geistreich im besten
Sinne, lehrreich, weltoffen, völkerverbindend, vorurteilsfrei, ehrlich,
hinterfragend, selbstkritisch, psycho-analytisch, christlich,
menschlich, mitreißend. Noch mehr Attribute fallen mir nicht ein. Fritz
Held - ein Held im Chaco. So habe ich das Kapitel über diesen
außergwöhnlichen Menschen in meinem Buch genannt.
Sie finden es in
"Weites grünes Land", Conrad Stein Verlag.
U.Sackstedt
Fritz Held:
Vom Gauchosattel auf die Kanzel, Hänssler Verlag

Die von Fritz gegründete Siedlung "Barrio Ulm" in Charata / Argentinien
Wissenswertes...
"Halten Sie Ihre Tasche nach
unten," wurde ich in Lima wiederholt von
Taxifahrern während der Fahrt gewarnt. Es könnte durchaus sein, dass
beim nächsten Halt die Tür aufgerissen wird und man um eine Videokamera
oder Geld und Pass ärmer ist.
"Nehmen Sie auf der Straße kein Portemonnaie aus Ihrer Tasche!" (siehe
unten)
Die Geschichte
Südamerikas
war blutgetränkt. Nicht freiwillig unterwarfen
sich die einstigen Urvölker Südamerikas oder die Nachkommen einstiger
Sklaven unter die waffentechnisch überlegenen weißhäutigen Menschen,
die sich Christen nannten. Pflitzbogen und Speer konnten gegen Gewehre
und Kanonen leider nicht viel ausrichten. Wenn dann noch Hinterlist,
Täuschung, Betrug, Lüge und der Bruch von Absprachen hinzukamen, fehlte
als Krönung dieser teuflischen Mischung nur noch eines: der Alkohol.
Sehr bald merkten die Alteingesessenen am
Gehabe der weißen Männer, dass dies wahrlich nicht die erhofften weißen
Götter sein
konnten. Sie hatten offensichtlich keine Moral, keine Würde und nichts
wirklich Respekterheischendes. Sie waren eben nichts anderes als
heruntergekommene Abenteurer, die nur eines kannten: Die Gier nach zu
stehlendem Gold! Gegen die Zusicherung von Anteilen und für schäbig auf
zweifelhafte Art erworbenen Ruhm hatten sie ihre Seelen verkauft. Nein
wahrlich, dies waren keine christlichen Missionare, auch wenn sie sich
geschickt dieser pseudoreligiösen Überzeugungskünste bedienten. Sie
waren dunkle Gestalten eines dunklen Kapitels der Geschichte. Mit dem
heraufziehenden Kapitalismus,
durch das verderbenbringende Zinssystem in die Welt gesetzt, begann die
Verschuldung der Armen zugunsten der Geldbesitzer. Und diese Gauner
läuteten im Auftrag europäischer "Majestäten" mit ihrem unseligen Tun
eine politische Entwicklung in Südamerika ein,
die dieser Kontinent bis heute nicht überwunden hat: den Feudalismus.
Nein, nicht einmal
weiße Halbgötter waren sie, die da mit ihren hölzernen Kästen übers
Meer herübergeschwommen waren und sich auch noch statt auf eigenen
Füßen
auf großen Tieren fortgewegten, die ein Teil ihrer selbst zu sein
schienen. "Caballeros" nannten sie sich, Männer mit Pferden. In Europa
nannte man sie Ritter. Manche von ihnen hatten Kleider aus Metall an,
durch die kein Pfeil
dringen konnte, und ihre Herrschaft über Blitz und Donner war schon
beeindruckend.
Aber bald war es zu spät für das Volk der Inka, ihr Widerstand war
gebrochen, ihre Kultur zerstört, ihr Land geraubt, ihre Häuptlinge
gemordet. Wofür das alles, fragt man sich heute. Hätten die
Blassgesichter nicht unendlich viel lernen können von diesem Volk, das
im Einklang mit der Natur lebte, so, wie sie in Nordamerika auch
lebten? Ist uns Weißen nicht sehr Vieles dadurch verloren gegangen?
Hätten die Königshöfe in Europa ihre Schulden nicht auch auf ehrliche
Weise begleichen können? Und wie ist es heute? Zahlen die Armen dieses
Erdteils (und anderer Erdteile auch!) nicht immer noch ihren Tribut mit
ihrer Gesundheit und ihrem erbärmlichen Leben an die reiche Oberschicht?
Nein, ein Einwandererparadies ist Südamerika nun wirklich nicht. Aber
dennoch lockt es jährlich viele Zigtausende an Urlaubern an, verhilft Wohnmobilisten zu
kleinen oder auch größeren Abenteuern, bietet
Fachkräften in den Industriezentren zukunftsweisende berufliche
Perspektiven. Einzige Hürde für alle ist meist die Sprache, die aber
nicht so kompliziert zu erlernen ist, wie man glaubt. Zumindest das
Spanische ist in vielen Worten und Wendungen dem Englischen ähnlich.
Und wer sich dem Kontinent überhaupt nur auf emotionale Weise nähern
will oder kann, der knüpft Beziehungen und findet vielleicht seine
große Liebe.

Stiftung
deutsche Sprache
Medienunabhängige
Südamerika-Nachrichten

Was
ich Ihnen noch
sagen wollte, bevor Sie nach Südamerika
reisen...
Auf
diesen Seiten möchte ich all denen Informationen geben, die
auf der Suche sind nach einer anderen - nicht einer besseren(!) - Welt.
In Südamerika , man nennt es nach seinen romanischen Kulturwurzeln auch
Lateinamerika - findet man noch Exotisches, Überraschendes,
Gewöhnungsbedürftiges, Reizvolles,
Unerwartetes, scharf Gewürztes, Verlockendes, Unheimliches,
Menschliches, Verbindendes, Fröhliches, sehr viel Krach und Lautstärke,
Ursprünglich-Erotisches und manchmal
auch Gefährliches.
Also Augen auf vor eventuell drohender Kriminalität, Warnungen
unbedingt ernst nehmen, Empfehlungen südamerikanischer Freunde
befolgen. Man fühlt sich nicht als Held, wenn einem Kriminelle das Auto
weggenommen haben, weil man eine einsame Strecke allein gefahren ist,
sondern man fühlt sich wie jemand, der gottseidank sein Leben behalten
hat. Und man fühlt sich auch nicht so toll, wenn man plötzlich im
Großstadtgedränge seine Handtasche mit den Papieren oder die Tasche mit
der Videokamera davonlaufen sieht. Beim Bezahlen auf der Straße
(fliegende Händler) nur passendes Geld aushändigen, sonst ist der große
Schein, den der Händler schnell mal im nächsten Laden wechseln wollte,
plötzlich weg, ärgerlich! Das alles muss nicht, aber es kann
passieren.
Um das Risiko beim Erkunden dieses neuen Kontinentes zu
minimieren, informiert man sich vorher über das, was passieren kann
(s.o.), um
es aber auch nicht ganz auszuschalten, springt man dann irgendwann
hinein ins südamerikanische Leben und
probiert es selbst aus.
Auch der Autor gehört zu denen, die dies taten. Wie singt Roberto Blanco doch so
schön? "Ein bisschen Spaß muss sein..."
...mehr zu Südamerika auf den nächsten
Seiten.
...mehr über deutsche Auswanderer in Argentinien im Buch Weites grünes Land
...mehr Informationen zu den verschiedensten Themen in den unten
gesammelten Links
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dieser Webseite, geben Sie Anregungen und sprechen Sie Kritik aus. Auch
wir sind nicht perfekt.
redaktion@suedamerika-web.de

Buenos
Aires: Plaza Lavalle mit Teatro Colon
Geografie
Südamerikas
Wenn
wir einen flüchtigen
Blick auf die
Karte werfen, sehen wir sofort die beiden großen bestimmenden Elemente
dieses Teilkontinents: Ganz im Westen liegt das langgestreckte
Band der Kordilleren, auch Anden genannt. Ihre höchsten
Spitzen erheben
sich bis auf 7000 Meter (Chimborazo 6300m, Illimani 6900m, Aconcagua
7000m). Östlich daran schließt sich im Norden das
unermessliche Amazonas-Tiefland an, das wie ein riesiges
Flüsse-Netz
den größten Strom der Erde speist, im Süden das Tiefland der
Flüsse Parana und Paraguay, weiter im Osten das brasilianische
Bergland.
Zentral gelegen finden wir das Bergland von Mato Grosso, das
trockenheiße Chaco-Waldland und das sumpfige Pantanal. Den unteren
Zipfel der Landmasse Südamerikas bilden die weite argentinische Pampa
und das windgepeitschte Patagonien mit Feuerland. An seinem Südrand
liegen Ushuaia und Puerto Williams, die südlichsten Städte der Erde.
4.
Reise des Autors nach Callao/Lima
5. Die Brasilienseite
6. Die Venezuelaseite
7. Auswanderergeschichte "Venezuela...nur sechs Monate"
8. Die Peruseite
Links, diverse
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Ulrich F. Sackstedt